[Songtext zu „Morgenstern“]
[Strophe 1: Till Lindemann]
Sie ist hässlich, dass es graut
Wenn sie in den Himmel schaut
Dann fürchtet sich das Licht
Scheint ihr von unten ins Gesicht
So muss sie sich am Tag verstecken
Will das Licht doch nicht erschrecken
Lebt im Schatten, bis der Schein vergeht
Sieht einen Stern im Zwielicht prangen und fleht:
„Mal mir Schönheit auf die Wangen“
[Refrain: Till Lindemann]
Morgenstern, ach scheine
Auf das Antlitz mein
Wirf ein warmes Licht
Auf mein Ungesicht
Sag mir, ich bin nicht alleine
[Post-Refrain: Till Lindemann]
Hässlich, du bist hässlich
Du, du bist hässlich
[Strophe 2: Till Lindemann]
Ich bin allein zur Nacht gegangen
Die späten Vögel nicht mehr sangen
Sah Sonnenkinder im Gewimmel und so
Rief ich in den gestirnten Himmel
[Refrain: Till Lindemann]
Morgenstern, ach scheine
Auf die Liebste meine
Wirf ein warmes Licht
Auf ihr Ungesicht
Sag ihr, sie ist nicht alleine
Morgenstern, ach scheine
Auf die Seele meine
Wirf ein warmes Licht
Auf ein Herz, das bricht
Sag ihr, dass ich weine
[Post-Refrain: Till Lindemann]
Denn du, du bist hässlich
Du bist einfach hässlich
Der Mensch ist doch ein Augentier
Schöne Dinge wünsch' ich mir
Doch du, du bist nicht schön, nein
[Bridge: Dresdner Kammerchor]
(Morgenstern, ach scheine)
(Morgenstern, ach scheine)
(Morgenstern)
[Refrain: Till Lindemann]
Morgenstern, ach scheine
Auf die Liebste meine
Wirf ein warmes Licht
Auf ihr Ungesicht
Sag ihr, sie ist nicht alleine
Und der Stern will scheinen
Auf die Liebste meine
Wärmt die Brust, mir bebt
Wo das Leben schlägt
Mit dem Herzen seh'n
[Outro: Till Lindemann]
Sie ist wunderschön