Nachts um halb vier
Ich hab keinen eingeladen, sogar dreimal abgeschlossen
Aber er ist trotzdem wieder hier
Mein gottverdammter Zweifel, wie das Monster unterm Bett
Will da einfach nicht mehr weg
All meine Ängste, bösen Träume und Sorgen
Sind mittlerweile beste Freunde geworden
Ja, der Zweifel bleibt mein größter Feind
Denn er ist unsichtbar
Wie haut man wen k.o., den man nicht greifen kann?
Wie kommt man gegen Geister in 'nem Zweikampf an?
Steh ganz allein im Ring, Rücken an der Wand
Denn er ist unsichtbar
Wie führe ich mit niemandem 'ne Diskussion?
Ich will endlich, dass er geht, aber er lässt nicht los
Egal, wie hart ich schlage, er geht nicht k.o.
Denn er ist unsichtbar
Ich sag mir: "Komm, halt die Deckung hoch, versuch mal kurz zu atmen"
Für 'nen Moment ist alles gut, dann kommt der Haken
Manchmal glaub ich, ich hab jede Angst in mir besiegt
Zumindest bis zum nächsten Seitenhieb
Egal, wie weit ich lauf, er kommt immer mit
Und er folgt mir auf jeden Schritt und Tritt
Kann ihm nicht entkommen, er hat schon so oft gewonnen
Denn er ist unsichtbar
Wie haut man wen k.o., den man nicht greifen kann?
Wie kommt man gegen Geister in 'nem Zweikampf an?
Steh ganz allein im Ring, Rücken an der Wand
Denn er ist unsichtbar
Wie führe ich mit niemandem 'ne Diskussion?
Ich will endlich, dass er geht, aber er lässt nicht los
Egal, wie hart ich schlage, er geht nicht k.o.
Denn er ist unsichtbar
Die letzte Runde, hab ihn fast k.o.
Doch der nächste Zweifel wartet schon, und er ist unsichtbar